Fahrzeughöhe: Unterschied zwischen den Versionen

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Fahrzeug und Ladung zusammen dürfen nicht höher als 4,00&nbsp;m sein.<br>  
 
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Die Fahrzeughöhe ist nach der ISO-Norm 612, Definition Nummer 6.3 (Messung auf waagerechtem Untergrund, Messung normal ausgestatteter Fahrzeuge für deren Benutzung; Reifendruck, der zur Belastung des Fahrzeugs bis zu dessen zulässigem Gesamtgewicht vorgeschrieben ist, unbeladenes Fahrzeug im Betriebszustand) zu ermitteln. Nachgiebige Antennen bleiben unberücksichtigt.<br>
 
Die Fahrzeughöhe ist nach der ISO-Norm 612, Definition Nummer 6.3 (Messung auf waagerechtem Untergrund, Messung normal ausgestatteter Fahrzeuge für deren Benutzung; Reifendruck, der zur Belastung des Fahrzeugs bis zu dessen zulässigem Gesamtgewicht vorgeschrieben ist, unbeladenes Fahrzeug im Betriebszustand) zu ermitteln. Nachgiebige Antennen bleiben unberücksichtigt.<br>
Bei Fahrwerkstieferlegungen ist eine Größenordnung von bis zu 50&nbsp;mm möglich, wobei in der Regel 10 bis 35&nbsp;mm üblich sind. Für die Mindestbodenfreiheit kann man sich an der Empfehlung des [[VdTÜV]] Merkblatt 751 ("Begutachtung von baulichen Veränderungen an M- und N-Fahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung der Betriebsfestigkeit") orientieren. Der Verband der Automobil-Tuner (VDAT) geht von 80 bis 100&nbsp;mm Mindestbodenfreiheit aus.<ref>https://www.welt.de/motor/article139699052/Auto-tieferlegen-aber-richtig.html</ref>
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Bei Fahrwerkstieferlegungen ist eine Größenordnung von bis zu 50&nbsp;mm möglich, wobei in der Regel 10 bis 35&nbsp;mm üblich sind. Für die Mindestbodenfreiheit kann man sich an der Empfehlung des [[VdTÜV]] Merkblatt 751 ("Begutachtung von baulichen Veränderungen an M- und N-Fahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung der Betriebsfestigkeit") orientieren. Der Verband der Automobil-Tuner (VDAT) geht von 80 bis 100&nbsp;mm Mindestbodenfreiheit aus.<ref>https://www.welt.de/motor/article139699052/Auto-tieferlegen-aber-richtig.html</ref><br>
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Herstellerseitig werden von manchen, meist Kombi-Modellen Karosserievarianten angeboten, die ab Werk höhergelegt sind, um einen (begrenzten) Offroad-Einsatz zu ermöglichen. Die Höherlegung liegt in der Regel bei ca. 15 bis 45&nbsp;mm.<ref>https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/skoda-superb-scout-2019/</ref><ref>https://www.autobild.de/artikel/vw-passat-alltrack-fahrbericht-6009747.html</ref><ref>https://www.autobild.de/artikel/audi-a6-allroad-quattro-2019-preis-3.0-tdi-anhaengelast-abmessungen-bodenfreiheit-13717817.html</ref><ref>https://www.autozeitung.de/neue-mercedes-e-klasse-all-terrain-139014.html</ref> Bei adaptiver Luftfederung ist die Höherlegung manuell vom Fahrer regelbar, allerdings geschwindigkeitsabhängig.
 
   
 
   
 
==Pkw==
 
==Pkw==

Aktuelle Version vom 8. Juni 2019, 14:40 Uhr

Vehicle height

VW Passat oben (3C), BMW X3 (F25) mittig, Dacia Duster (1. Gen.) unten

Allgemein

Fahrzeug und Ladung zusammen dürfen nicht höher als 4,00 m sein.
Die Fahrzeughöhe ist nach der ISO-Norm 612, Definition Nummer 6.3 (Messung auf waagerechtem Untergrund, Messung normal ausgestatteter Fahrzeuge für deren Benutzung; Reifendruck, der zur Belastung des Fahrzeugs bis zu dessen zulässigem Gesamtgewicht vorgeschrieben ist, unbeladenes Fahrzeug im Betriebszustand) zu ermitteln. Nachgiebige Antennen bleiben unberücksichtigt.
Bei Fahrwerkstieferlegungen ist eine Größenordnung von bis zu 50 mm möglich, wobei in der Regel 10 bis 35 mm üblich sind. Für die Mindestbodenfreiheit kann man sich an der Empfehlung des VdTÜV Merkblatt 751 ("Begutachtung von baulichen Veränderungen an M- und N-Fahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung der Betriebsfestigkeit") orientieren. Der Verband der Automobil-Tuner (VDAT) geht von 80 bis 100 mm Mindestbodenfreiheit aus.[1]
Herstellerseitig werden von manchen, meist Kombi-Modellen Karosserievarianten angeboten, die ab Werk höhergelegt sind, um einen (begrenzten) Offroad-Einsatz zu ermöglichen. Die Höherlegung liegt in der Regel bei ca. 15 bis 45 mm.[2][3][4][5] Bei adaptiver Luftfederung ist die Höherlegung manuell vom Fahrer regelbar, allerdings geschwindigkeitsabhängig.

Pkw

VW Passat Variant 3C, EZ 02/2012 mit Dachreling:

  • Eintragung in Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld 20): 1464 – 1536 mm
  • Eintrag in EG-Übereinstimmungsbescheinigung: 1464 mm
  • Verkaufsprospekt: 1516 mm (ohne Dachreling)[6]
BlueMotion-Modell: 1508 mm (ohne Dachreling); ca. 8 mm gegenüber Standardausführung tiefergelegt.

Der Höhenunterschied allein durch differierende, jedoch zulässige Bereifung (205/55 R16 oder 235/45 R17) kann hier bis zu 6 mm betragen.

VW Caddy (Typ 2K):[7]

  • Fahrzeughöhe: 1792 – 1851 mm
  • Fahrzeughöhe mit Dachreling: 1858 – 1887 mm

Lt. Hersteller können die aufgeführten Höhenmaße je nach Ausstattung um ca. ±50 mm differieren. Für den Caddy Maxi gelten andere Maße.

Mercedes A 180 CDI (W 169), EZ 11/2006:

  • Eintragung in Zulassungsbescheinigung Teil I: 1570 – 1615 mm


Dacia Duster (1. Gen.):[8]

  • 2WD: 1626 mm (1687 mm)
  • 4WD: 1617 mm (1678 mm)

Klammerwerte für Fahrzeuge mit Dachreling.

Die Höhendifferenz (Fahrzeug mit/ohne Dachreling) sollte je nach Hersteller und Fahrzeugtyp i.d.R. zwischen 3 und 6 cm liegen. Bei einer integrierten oder niedrigen Dachreling kann auch die (zunehmend außer Mode kommende) Dachantenne den höchsten Punkt darstellen. Je nach dem wie die Dachlinie nach hinten hin abfällt, kann die höchste Stelle trotzdem etwa auf Höhe der B-Säule sein. Bei der Bildung summarischer Maße ist zu berücksichtigen, dass das Dach i.d.R. gewölbt ist und in der Mitte den höchsten Punkt hat.

Siehe auch

Einzelnachweise