Splitterwurfweiten

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1980, pp. 37 – 43 (#2)

Zitat

Braun, H.: Splitterwurfweiten – Eine experimentelle Untersuchung. Verkehrsunfall 18 (1980), pp. 37 – 43 (#2)

Inhaltsangabe

Sehr gute Darstellung und Untersuchung von Splitterwurfweite, Splitterfeldlänge (also Anfang, Splitterfeldschwerpunkt und Ende) u.a. von Scheiben und Scheinwerfergläsern. Etliche Diagramme zur Splitterwurfweite, für den Unfallanalytiker nicht nur empfehlenswert, sondern ein must have. Im Artikel wird die These nicht bestätigt, dass die Wurfweite mit der Anbringungshöhe zunimmt. Ein weiterer Aspekt im Beitrag ist das Verschleppen von Glassplittern durch die Umströmung von Fahrzeugen oder durch Überfahren. Die Umströmung an sich blieb bis 40 m/s (144 km/h) absolut bedeutungslos, während die Kombination von Überfahren und Strömung zum maximalen Verschleppen der Splitter bei 144 km/h durch Überfahren zweier nacheinander folgender Pkw-Räder zu einer maximalen Verschleppweite von (nur) 4 m führte. Bei Stadtgeschwindigkeiten sei das Verschleppen von Glassplittern vernachlässigbar. Zu den Versuchen werden Diagramme und eine Regressionsparabel vorgestellt.
Die nachfolgenden Diagramme wurde auf Basis der Regressionen der Tabellen 1...3 erstellt. In Tabelle 1 wurden Beginn (= 'erste'), Ende (= 'letzte'), Splitterschwerpunkt (= 'Schwerpunkt') und Splitterfeldlänge (= 'Länge') von Windschutzscheiben (WSS) bei Frontlenkerfahrzeugen, in Tabelle 2 bei Haubenlenkerfahrzeugen und in Tabelle 3 bei Pkw-Scheinwerfern untersucht. Bild 13 zeigt die Regression der Verschleppweite von Glassplittern beim Überfahren durch Pkw-Räder.

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