Die Spurverfolgung: Ein Klassiker der Unfallrekonstruktion

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2020, p. 180 (#5)

Mit dem Einzug leistungsstarker Rechnersysteme auf der einen Seite sowie der weitgehenden Komplettausstattung der Fahrzeuge mit ABS und dem damit einhergehenden Mangel an Bremsspuren, hat sich die Unfallanalyse vor allem auf eine Methode konzentriert: die Kollisionsanalyse im Impuls-Vorwärts-Verfahren sowie die Auslaufsimulation. Sie stellt ohne Zweifel ein machtvolles Werkzeug zur Kollisionsanalyse dar, trotzdem sollte man ihren rekonstruktorischen Vorgänger kennen und vor allem nicht unterschätzen: Die Spurverfolgung und die damit verbundene Kollisionsanalyse im Impuls-Rückwärts-Verfahren. Der vorliegende Artikel soll das Augenmerk auf diese vielleicht unterschätzte, aber durchaus vorteilhafte und effiziente Methode lenken und die Anwendbarkeit am Beispiel der Unfallanalyse-Software AnalyzerPro erläutern.


The tracking: a classic of accident reconstruction
With the advent of powerful computer systems on the one hand, and the extensive complete equipping of vehicles with ABS and the resulting lack of skid marks, accident analysis has focused on one method in particular: Collision analysis using the impulseforward method and run-out simulation. It is without doubt a powerful tool for collision analysis, but nevertheless its reconstructive predecessor should be known and above all not underestimated: Tracking and the associated collision analysis in impulse-backward mode. The present article is intended to draw attention to this perhaps underestimated, but definitely advantageous and efficient method and to explain its applicability using the example of the accident analysis software AnalyzerPro.

Zitat

Schmidt, M.: Die Spurverfolgung: Ein Klassiker der Unfallrekonstruktion. Verkehrsunfall und Fahrzeugtechnik 58 (2020), pp. 180 – 185 (#5)

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