Das Energie-Ring-Verfahren - Grafische Lösung der Stoßgleichung unter Einbeziehung der Formänderungsenergie

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1982, p. 168 (#9)

Zitat

Schimmelpfennig, K.-H.; Hebing, N.: Das Energie-Ring-Verfahren - Grafische Lösung der Stoßgleichung unter Einbeziehung der Formänderungsenergie. Der Verkehrsunfall 20 (1982), pp. 168 – 172 (# 9)

Inhaltsangabe

Die Impuls-Spiegel- und Drehimpuls-Spiegel-Verfahren (kürzer auch Drall-Spiegel-Verfahren), in ihrer Kombination mittlerweile unter dem Namen "Rhomboid-Schnitt-Verfahren" bekannt, werden um das Energie-Ring-Verfahren erweitert. Für die solchermaßen entstehende Kombination aus den drei Verfahren, die sich nun auf sämtliche Erhaltungssätze der Mechanik stützen, prägen die Autoren den Begriff "erweitertes Rhomboid-Schnitt-Verfahren".

Formelwerk

Relative Masse:
\(m^* = \frac{m_1 \cdot m_2}{m_1 + m_2}\)

Reduzierte Massen (mit Trägheitsradius i und Komponente des Stoßvektors senkrecht zum Stoßimpuls a):
\(\bar m_1 = m_1 \frac{i_1^2}{i_1^2 + a_1^2}\)
\(\bar m_2 = m_2 \frac{i_2^2}{i_2^2 + a_2^2}\)

Reduzierte relative Masse:
\(\bar m^* = \frac{\bar m_1 \cdot \bar m_2}{\bar m_1 + \bar m_2}\)

Stoßimpuls in der Form für den nicht-zentralen Stoß (für zentralen Stoß m* einsetzen):
\(S = \sqrt{2 \cdot \Delta E \cdot \bar m^* \frac{1 + k}{1 - k}}\)


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