Grenzen der Tachoscheiben-Auswertung bei Nutzfahrzeugen

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2006 p. 18 (#1) – Download bei Vieweg oder Download bei VKU


In diesem Beitrag werden die Möglichkeiten und Grenzen einer Tachografenscheiben-Auswertung bei Fahrvorgängen, die nur wenige Sekunden betragen, aufgezeigt. Es wird festgestellt, mit welcher Genauigkeit die Geschwindigkeiten, Zeiten, Wege, mittleren Verzögerungen und Maximalverzögerungen angegeben werden können.

Inhaltsverzeichnis

Zitat

Becke, M.; Saat, D.; Bührmann, R.: Grenzen der Tachoscheiben-Auswertung bei Nutzfahrzeugen. Verkehrsunfall und Fahrzeugtechnik 44 (2006), pp. 18 - 21 (# 1)


Inhaltsangabe

Im Artikel wird anschaulich beschrieben, dass die Auswertung der Diagrammscheiben insbesondere bei (zeitlich) kurzen Fahrmanövern deutlich fehlerbehaftet ist. Mit einem Daimler-Benz 1928 4x4 mit Anhänger wurden 14 Fahrversuche durchgeführt. Dabei war der Lkw mit einem mechanischen Tachoantrieb mit eingelegter Diagrammscheibe, mit einem UDS der Fa. Mannesmann-Kienzle und mit einem Peiselerrad (als Wegimpulsgeber) ausgerüstet. Die Diagrammscheibenaufzeichnungen wurden anschließend bei Siemens VDO Automotive GmbH mikroskopisch ausgewertet.

Die Angaben der gefahrenen Geschwindigkeiten (wie diese aus der Diagrammscheibe ablesbar sind) erfolgt genau mit nur geringen Toleranzen. Die Weg-/Zeit-Angaben bedürfen der kritischen Betrachtung bei der Analyse eines Unfalls. Durch die Toleranzen bei der zeitlichen Auswertung (min. +/- 1s) sind entsprechende Abweichungen bei rechnerisch ermittelten Beschleunigungen bzw. Strecken die logische Konsequenz.


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